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Die elektronische Venenmessung
Eine Venenerkrankung tritt nicht plötzlich auf, sondern entwickelt sich meist über Jahre, schleichend und lange Zeit unbemerkt. Immer mehr Menschen haben Probleme mit ihren Beinvenen, kennen die typischen Beschwerden wie müde, schwere, geschwollene und schmerzende Beine, Besenreiser oder Krampfadern. Dennoch schieben viele eine gründliche Untersuchung beim Arzt vor sich her. Diese können wir mit unserem Venen-Check zwar auch nicht ersetzen, aber uverbindlich erhalten Sie eine erste effektive Kurzuntersuchung Ihrer Venen.
Wie wird die Messung durchgeführt?
An der Innenseite der Wade wird ein Messkopf durch einen Folienhaftring auf der Haut befestigt. Die Person hebt dann die Fußspitze mehrfach möglichst weit und intensiv an, wodurch die Wadenmuskelpumpe aktiviert und das venöse Blut zum Herzen transportiert wird. Das Messgerät ermittelt die Pumpleistung der Venen sowie deren Auffüllzeit.
Was sagt das Messergebnis aus?
Bei gesunden Personen füllen sich die Venen durch den arteriellen Einstrom des Blutes, bei Personen mit eingeschränkter Venenfunktion (z.B. venöser Innsuffizienz) füllen sich die Venen deutlich schneller über den venösen Rückfluss. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn einzelne Venenklappen defekt sind.
Die Messung gibt Hinweise auf die Funktion der Venen, sie kann jedoch keine Diagnose stellen. Hier ist nach wie vor der Arzt gefragt, der nach persönlicher Anamnese und patientenspezifischer Diagnose einen Befund erhebt.
Die Ergebnisse werden durch unsere kompetenten MitarbeiterInnen unmittelbar vor Ort mit Ihnen ausgewertet und Sie erhalten Empfehlungen für Ihr weiteres Vorgehen. Zusätzlich geben wir Ihnen die Auswertung in Schriftform mit. In vielen Fällen sind diese Ergebnisse überzeugende Argumente für eine Vorstellung bei einem Phlebologen.
Termine, an denen wir Venenmessung durchführen, finden Sie unter Gesundheitstermine.