Inkontinenzversorgung/Urologie

Im Alter leiden zahlreiche Menschen unter Inkontinenz. Allerdings gibt es auch viele junge Patienten, die das Wasser nicht mehr halten können. Schuld sind eine schwache Beckenbodenmuskulatur, Erkrankungen oder Operationen, die das Harnträufeln begünstigen. Da Betroffene sich häufig schämen, ist bei einer Therapie Fingerspitzengefühl gefragt. Welche Inkontinenzversorgung letztendlich Wirkung zeigt, hängt von der Stärke und Art der Symptome ab.

Blasenschwäche ist ein Problem, das nur selten angesprochen wird. Oft ist die Scham der Betroffenen so groß, dass sie den Besuch beim Hausarzt oder Urologen scheuen. Oft entwickeln sie eigene Strategien, um die Inkontinenz vor anderen zu verbergen. Dabei brauchen Menschen, die unter einer Blasenschwäche leiden, sich keinesfalls zu schämen. Blasenschwäche ist längst nicht nur eine altersbedingte Krankheit, weil auch viele jüngere Frauen und Männer das Wasser nicht mehr halten können. Schuld ist ein fehlerhafter Informationsaustausch zwischen der Blase und dem Gehirn/Rückenmark, jedoch können operative Eingriffe und bestimmte Erkrankungen ebenfalls für die Symptome verantwortlich sein.

Formen der Inkontinenz

Zwar wird die Harninkontinenz in der Urologie auch gerne als „Blasenschwäche“ bezeichnet, jedoch gibt es fünf Inkontinenz-Formen, die mit unterschiedlichen Symptomen in Erscheinung treten.

Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz):Dranginkontinenz:Reflexinkontinenz:Überlaufinkontinenz:Extraurethrale Harninkontinenz:Wirksame Inkontinenzversorgung bei Blasenschwäche

  • Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz): unwillkürlicher Harnverlust durch schweres Heben, Lachen oder Niesen
  • Dranginkontinenz: häufiger Harndrang, der meist unbegründet ist; Betroffene schaffen es nicht rechtzeitig zur Toilette
  • Reflexinkontinenz: unwillkürliche, meist unvollständige Entleerung der Blase
  • Überlaufinkontinenz: Abgang von Urin bei voller Blase
  • Extraurethrale Harninkontinenz: Urin geht beispielsweise über eine Fistel verloren

Menschen mit Blasenschwäche müssen sich nicht schämen. Heutzutage gibt es wirksame Hilfen, um eine beginnende oder fortgeschrittene Harninkontinenz zu behandeln. Meistens ist ein Besuch der Urologie unumgänglich, um die Ursache und Therapiemöglichkeiten einer Blasenschwäche zu ergründen. Als Sanitätshaus arbeiten wir mit kompetenten Urologieschwestern zusammen, um die für Sie beste Inkontinenzversorgung zu finden.

Je nach Harnverlust bieten

  • Einlagen/Vorlagen
  • Windeln

sich an. Ferner sind spezielle Bettunterlagen, die den Harn in der Nacht auffangen, eine wertvolle Hilfe. Bei chronischer Blasenschwäche haben bestimmte Therapien, insbesondere

  • Beckenbodengymnastik
  • Elektrotherapie
  • Hormontherapie in den Wechseljahren,

sich bewährt.

In Zusammenarbeit mit Ärzten und Urologieschwestern sind wir als Sanitätshaus stets bestrebt, innovative Produkte zu entwickeln, die Ihnen das Leben erleichtern. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren – wir helfen Ihnen schnell und diskret!