Ergonomische Schreibtische

Neben einem ergonomischen Bürostuhl gilt der höhenverstellbare Schreibtisch als besonders wichtiger Faktor für einen nach ergonomischen Gesichtspunkten ausgestatteten Arbeitsplatz. Ein solcher Schreibtisch ermöglicht das Arbeiten sowohl im Sitzen als auch im Stehen und sorgt somit für eine ausgewogene Arbeitsweise und ständige Bewegungsmöglichkeit.

Wer ist für eine ergonomische Büroausstattung zuständig?

Gemäß BGB (§ 618) und ArbSchG (§§ 3, 4) ist zunächst der Arbeitgeber verpflichtet, für sichere und gesunde Arbeitsplätze zu sorgen.

Zuschussmöglichkeiten

Neben einem Zuschuss für ergonomische Bürostühle gibt es auch für Schreibtische die Möglichkeit zur Bezuschussung. Für einen höhenverstellbaren Schreibtisch liegt dabei der maximale Zuschuss bei maximal 800,- €.

Folgende Kostenträger bezahlen entweder Zuschüsse oder erstatten die Gesamtkosten:

Die Deutsche Rentenversicherung (BfA)

  • für Personen, die 15 Jahre Beitragszeiten nachweisen
  • oder für Personen, bei denen die Arbeitshilfe als medizinische Leistung zur Rehabilitation notwendig ist (Ziel: Erhalt der Arbeitsfähigkeit)

Die Berufsgenossenschaften (nach Arbeits- oder Wegeunfall)

Die Arbeitsagenturen

  • für Versicherte mit weniger als 15 Beitragsjahren und ohne medizinische Rehabilitation.
  • Bewilligt die Agentur für Arbeit Ihren Antrag auf Arbeitshilfsmittel und haben Sie vorher nicht mehr als sechs Monate an einer Reha teilgenommen, können Sie auch ohne 15 Jahre Beitragszahlung einen Antrag an die deutsche Rentenversicherung stellen.

Das Integrationsamt (für Beamte und Studenten)